Was für eine Mutter bist du wirklich?

Streng oder anti-autoritär? Wie sieht dein Erziehungsstil wirklich aus? Mache den Test und finde es heraus!

Selina Kyle
Autor Selina Kyle (User Created Content*)USER CREATED CONTENT and not by Playbuzz employees and /or any of its agents or any one of Playbuzz behalf.
auf 18. Apr. 2016

Dein Kind haut auf dem Spielplatz ein anderes, weil dieses sein Spielzeug klauen wollte. Wie reagierst du?

Deine Tochter zögert die Zubettgehzeit raus, weil sie einen Keks möchte. Was tust du?

Dein Sohn benimmt sich dir gegenüber respektlos, während andere Familienangehörige im Raum sind. Was tust du?

Du bekommst einen wichtigen Anruf von deinem Chef und die Kinder drehen durch. Deine Reaktion?

Dein Sohn hat keine Lust auf seine Hausaufgaben. Seine Noten sind schlecht und er muss sie ordentlich machen. Jetzt bekommt er auch noch einen Wutausbruch. Was tust du?

Ganz ehrlich, was hältst du von diesem Satz: Ich gebe bei einem Streit mit meinem Kind eher nach, damit es mich auch weiterhin mag.

Deine Teenie-Tochter hat die gesamte Nacht damit verbracht, mit Freunden zu chatten - unter der Woche. Was tust du?

Wie viel Einfluss nimmst du darauf, was deine Tochter anzieht?

Wie verhältst du dich, wenn dein Kind einen neuen Freund hat, dessen Eltern du nicht kennst?

Für dich ist das Wichtigste am Elternsein:

Liebevolle Strenge

Liebevolle Strenge

Du bist als Elternteil sehr verantwortungsbewusst und möchtest, dass dein Kind eine offene Kommunikation lernt. Genauso wichtig ist es dir, Grenzen zu setzen und deinem Nachwuchs wichtige soziale Fähigkeiten beizubringen.

Du bist empathisch und freundlich, stellst aber auch hohe Erwartungen an dein Kind. Du möchtest, dass dein Spross eine klare Struktur in seinem Alltag hat und bist deswegen streng, wenn es um Hausaufgaben, Benehmen und die Zubettgehzeit geht. Wenn dein Kind die Regeln bricht, bestrafst du es auf faire und konsequente Weise - es soll lernen, nicht blind gehorchen. Du bist für dein Kind ein toller Zuhörer und förderst seine Unabhängigkeit, während du ihm gleichzeitig seine Grenzen aufzeigst.

Kinder, die so erzogen werden, besitzen normalerweise tolle soziale Fähigkeiten, können ihre Emotionen im Zaum halten und haben ein gutes Selbstbewusstsein.

Mach weiter so, du erledigst einen tollen Job!

Wenig präsent

Wenig präsent

Aus deinen Antworten kann man die Tendenz ablesen, dass du ein unbeteiligtes Elternteil bist.

Unbeteiligte Eltern:
- sind emotional distanziert von ihren Kindern
- betreuen ihre Kinder wenig oder gar nicht
- haben Probleme, ihren Kindern Wärme und Liebe zu zeigen
- stellen keine Erwartungen an ihre Kinder
- nehmen nicht an Elternsprechtagen oder schulischen Aktivitäten teil
- sind häufig von ihren eigenen Problemen so eingenommen, dass sie die ihrer Kinder nicht wahrnehmen

Kinder, die von unbeteiligten Eltern erzogen wurden:
- müssen früh lernen, auf sich selbst aufzupassen
- entwickeln häufig Ängste, von anderen abhängig zu sein
- sind häufig emotional nicht gefestigt
- werden als Teenager häufig besonders rebellisch
- leiden häufig unter Stress oder Ängsten, weil sie keinen familiären Rückhalt spüren
- haben ein höheres Sucht-Risiko

Häufig handelt es sich bei dem unbeteiligten Erziehungsstil um einen Teufelskreis, weil die Eltern selbst so erzogen wurden. Sie wiederholen als Erwachsene die Muster, die sie als Kinder gelernt haben. Manchmal passiert es aber auch, dass Eltern von ihrem eigenen Leben so aufgezehrt werden, dass sie Schwierigkeiten haben, sich in die Situation ihrer Kinder hineinzuversetzen und Verständnis für die Bedürfnisse der Kleinen aufzubringen.

Überleg mal, ob dieses Ergebnis wirklich auf dich zutrifft und wenn ja, ob du etwas an der Situation ändern kannst. Wenn du mehr Zeit mit deinen Kindern verbringst, wirst du überrascht sein, wie viel Energie du darauf ziehst!

Sehr nachsichtig

Sehr nachsichtig

Du bist sehr nachsichtig mit deinem Kind und hast die Tendenz, ihm keine Regeln beizubringen.

Zu nachsichtige Eltern:
- haben nur wenige Regeln
- die Regeln sind häufig nicht schlüssig und werden nicht konsequent eingehalten
- sind normalerweise extrem beschützend und umsorgend
- treten häufig eher als Freund und nicht als Elternteil auf
- greifen zu Süßigkeiten oder kleinen Geschenken, wenn sie ihre Kinder zu guten Benehmen bringen wollen

Kinder von zu nachsichtigen Eltern:
- zeigen einen Mangel an Selbstdisziplin
- besitzen manchmal nur wenige soziale Fähigkeiten
- sind zuweilen sehr fordernd und ich-bezogen
- sind aufgrund weniger Grenzen unsicher

Auch wenn du ein sehr liebevolles Elternteil bist, dem das Wohl seines Kindes an erster Stelle steht, solltest du darüber nachdenken, ob du deinem Nachwuchs wirklich einen Gefallen tust oder ob du vielleicht doch etwas strenger auftreten solltest. Es kann nicht schaden, wenn dein Kind Grenzen und Regeln kennt, weil es so auch wenn es älter ist in der Welt klarkommt.