Fünf Gründe, warum jetzt die Paprika-Koalition nach Köln kommt

Im Stadtrat formiert sich ein neues politisches Bündnis: die Paprika-Koalition! XTRA erklärt, warum jetzt das Bündnis aus SPD, Grünen und Piraten kommt.

EXPRESS
Autor EXPRESS
auf 16. Juni 2015
1

Mehrheit futsch, Optionen knapp!

Nach der Neuauszählung in Rodenkirchen ist die Ratsmehrheit für SPD und Grüne futsch. Koalitionen mit anderen Parteien galten intern als unrealistisch.

2

Die Piraten haben Bock auf Verantwortung!

Piraten-Chef Thomas Hegenbarth freut sich auf die Koalition: ,,Als erste Piraten in einer Millionenstadt verlassen wir die Opposition, um zukünftig gemeinsam mit den Bürgern Verantwortung zum Besten der Stadt zu übernehmen."

3

Devise der Stunde: Knappe Mehrheit, gute Mehrheit!

Die Piraten sitzen mit zwei Vertretern im Rat. Rot-Grün bringt es auf 44 von 90 Sitzen. Mit den Piraten sind es 46 Sitze – die Mehrheit. „Wenn es darauf ankommt, können wir Piraten Rot-Grün im Rat absichern“, so Hegenbarth.

4

SPD, Grüne und Piraten haben einiges gemeinsam!

Rot-Grün und Piraten haben sich in Gesprächen um den Haushalt angenähert und festgestellt, dass „gemeinsamer Handlungsbedarf in einer Reihe von politischen Themen“ bestehe.

5

Nach der OB-Wahl wird ohnehin neu gewürfelt!

Im September steht die Oberbürgermeister-Wahl an. Im Stadtrat sitzen auch CDU und Linke, sie wollen nach der September-Wahl neue Mehrheiten aushandeln.