Interview mit Gian Simmen

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Die Laax Open zählen mittlerweile im Kanton Graubünden mehr Zuschauer als ein Ski-Weltcuprennen. War es absehbar, dass der Event solche Dimensionen annimmt?

Gian Simmen
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Wenn man sieht, wie lange Laax bereits die Freestyle-Szene fördert, glaube ich das schon. Reto Gurtner und seine Crew glauben seit über 20 Jahren an dieses Segment. Heute sind die Laax Open einer der besten Events, die es in der Freestyle-Welt gibt.

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Wo sehen Sie die Laax Open in Zukunft?

Gian Simmen
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Momentan befinden sich die Laax Open in der höchsten Kategorie. Und solange es Snowboard gibt, werden sie dies auch bleiben. In Zukunft wird meiner Meinung nach das Wettkampfformat unabhängig vom internationalen Skiverband FIS kreativer werden. Dessen sind sich wohl auch die Veranstalter in Laax bewusst.

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Vor rund 40 Jahren stand die erste Person auf einem Brett. Heute hat das Halfpipe-Finale an Olympischen Winterspielen die höchste TV-Einschaltquote. Was sind die Gründe für die wachsende Popularität der Freestyle-Szene?

Gian Simmen
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Als Hauptgrund sehe ich die Attraktivität dieser Sportart. Am Beispiel der Halfpipe ist dies, dass ein Zuschauer immer die gesamten 200 Meter – und damit alle Sprünge – im Blickfeld hat. Es ist schlicht und einfach spektakulär und die Königsdisziplin im Freestyle.